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	<title>Allergie Archive - Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</title>
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	<description>Fachtierärzte in Osterode am Harz</description>
	<lastBuildDate>Wed, 09 Oct 2024 19:31:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Herbstzeit: Welche Nüsse sind geeignet für mein Haustier?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 19:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Herbst regen auf dem Boden liegende Nüsse, Nussfrüchte und Tannenzapfen unsere Haustiere zum Spielen und Fressen an. Dabei wird auch mal in etwas Giftiges gebissen oder unzerkaut verschluckt. Im ganzen Stück heruntergeschluckt besteht je nach Größe der Nuss/Nussfrucht Erstickungsgefahr oder das Risiko eines lebensbedrohlichen Darmverschlusses. Spitze Kanten von zerkauten Nussschalen können zudem die Schleimhäute&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/herbstzeit-welche-nuesse-sind-geeignet-fuer-mein-haustier">Weiter lesen<span> Herbstzeit: Welche Nüsse sind geeignet für mein Haustier?</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/herbstzeit-welche-nuesse-sind-geeignet-fuer-mein-haustier">Herbstzeit: Welche Nüsse sind geeignet für mein Haustier?</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Nuesse-im-h.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-2927" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Nuesse-im-h-290x300.jpg" alt="" width="151" height="156" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Nuesse-im-h-290x300.jpg 290w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Nuesse-im-h-989x1024.jpg 989w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Nuesse-im-h-768x795.jpg 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Nuesse-im-h-1484x1536.jpg 1484w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Nuesse-im-h.jpg 1738w" sizes="(max-width: 151px) 100vw, 151px" /></a></p>
<p>Im Herbst regen auf dem Boden liegende Nüsse, Nussfrüchte und Tannenzapfen unsere Haustiere zum Spielen und Fressen an. Dabei wird auch mal in etwas Giftiges gebissen oder unzerkaut verschluckt.</p>
<p>Im ganzen Stück heruntergeschluckt besteht je nach Größe der Nuss/Nussfrucht Erstickungsgefahr oder das Risiko eines lebensbedrohlichen Darmverschlusses. Spitze Kanten von zerkauten Nussschalen können zudem die Schleimhäute in Maul und Verdauungstrakt verletzen.</p>
<p><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/giftige-Nuesse-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2928 size-medium" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/giftige-Nuesse-scaled-e1728501833513-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/giftige-Nuesse-scaled-e1728501833513-300x183.jpg 300w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/giftige-Nuesse-scaled-e1728501833513-1024x624.jpg 1024w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/giftige-Nuesse-scaled-e1728501833513-768x468.jpg 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/giftige-Nuesse-scaled-e1728501833513-1536x936.jpg 1536w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/giftige-Nuesse-scaled-e1728501833513.jpg 1665w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><strong>Rosskastanien:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             </strong>Kastanien enthalten toxische Glykoside, Solanin und Saponine. Außerdem können sie Schimmelpilze beherbergen, die giftige Toxine produzieren. Kastanien verursachen Schleimhautreizung, Verdauungsbeschwerden, zentralnervöse Störungen, Atemnot, Ataxie oder sogar Koma bis hin zum Tod.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eicheln:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           </strong>In Eicheln stecken pflanzliche Gerbstoffe (Tannine), die Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen und tödliches Nierenversagen auslösen können. 5-10 Eicheln können einen 10kg Hund vergiften. Auch die Blätter und die Rinde der Eiche enthalten Tannine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>rohe Maronen (Esskastanien):                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            </strong>In Maronen kommen ebenfalls bestimmte Tannine vor, die erst durch Erhitzen inaktiviert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bucheckern:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               </strong>In Bucheckern sitzt giftige Blausäure, die durch Erhitzen neutralisiert wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Walnüsse:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      </strong>Walnüsse enthalten Gerb- und Bitterstoffe. Außerdem kann sich in der dicken grünen Fruchtschale, der Nussschale und der dünnen Nusshaut ein von einem Schimmelpilz produziertes Mykotoxin befinden. Die Nuss muss nicht offensichtlich verschimmelt sein oder schlecht riechen, um giftig zu sein.  Das Toxin ist nicht mit bloßem Auge erkennbar. Die Bedingungen für den Schimmelpilz scheinen vor allem im Winter und Frühjahr förderlich zu sein, denn zu dieser Zeit kommen gehäuft Vergiftungen bei Hunden vor. Für Menschen ist das Mykotoxin harmlos. Ohne dieses Mykotoxin wären Walnüsse gesund für Haustiere, aber man ist auf der sichereren Seite, keine Walnüsse an Hunde zu verfüttern. Hat sich ein Hund durch Walnüsse vergiftet, kann es zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Krampfanfällen, Leber- und Nierenschädigungen kommen. <span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Auch die mit der Walnuss verwandte und ähnlich aussehende Schwarznuss ist giftig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto"><strong>Macadamia:</strong></div>
<div dir="auto">Diese nicht-heimischen Nüsse sind für Hunde hochgradig giftig. Die letale Dosis liegt bei 0,7 g/kg Körpergewicht. Symptome einer Vergiftung können sein: Schwäche, Erbrechen, Zittern, Fieber, Durchfall, Lahmheit, Koordinationsschwierigkeiten und blasse Schleimhäute.</div>
<div dir="auto">Sollten Sie den Verdacht haben, dass ihr Hund giftige Nüsse gefressen hat, stellen Sie ihn umgehend einem Tierarzt vor.</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manche Nüsse sind für unsere Haustiere als gelegentlicher Snack in geschältem Zustand gesund, hierzu zählen zum Beispiel Haselnüsse, erhitzte Maronen, Cashewkerne, Erdnüsse, Süßmandeln, Pistazien, Paranüsse (Vorsicht: von Natur aus minimale Radioaktivität!) und Kokosnüsse. Man sollte bei Nüssen jedoch immer das erhöhte Allergiepotenzial bedenken (vor allem bei Erd- und Haselnüssen). Zur Sicherheit beginnt man bei Einführung eines neuen Futtermittels immer mit kleinen Mengen und beobachtet das Haustier auf mögliche Atem-, Haut- oder Magendarmsymptome. Aufgrund des oftmals hohen Gehalts an Fett und anderer Inhaltsstoffe sollten Nüsse aber nur selten auf den Speiseplan Ihres Vierbeiners kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anaphylaktischer Schock nach einem Insektenstich &#8211; ein Fallbeispiel</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/anaphylaktischer-schock-nach-einem-insektenstich-ein-fallbeispiel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 13:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[allergische Reaktion]]></category>
		<category><![CDATA[anaphylaktischer Schock]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenstachel]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenstich]]></category>
		<category><![CDATA[Insektenstich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 7-jährige Rüde Ludo wurde uns im Notdienst vorgestellt, weil er eine halbe Stunde zuvor von einem Insekt in den linken Hinterfuß gestochen wurde. Zuerst humpelte Ludo nur leicht, dann hat er plötzlich massiv erbrochen und ihm lief Durchfall aus dem Po. Der Rüde war apathisch und bekam schlechter Luft. Wir entdeckten zwischen den Zehen&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/anaphylaktischer-schock-nach-einem-insektenstich-ein-fallbeispiel">Weiter lesen<span> Anaphylaktischer Schock nach einem Insektenstich &#8211; ein Fallbeispiel</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs x126k92a">
<div dir="auto"><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/09/Stich.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2912" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/09/Stich-239x300.jpg" alt="" width="239" height="300" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/09/Stich-239x300.jpg 239w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/09/Stich-816x1024.jpg 816w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/09/Stich-768x964.jpg 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/09/Stich-1223x1536.jpg 1223w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/09/Stich.jpg 1424w" sizes="(max-width: 239px) 100vw, 239px" /></a></div>
<div dir="auto">Der 7-jährige Rüde Ludo wurde uns im Notdienst vorgestellt, weil er eine halbe Stunde zuvor von einem Insekt in den linken Hinterfuß gestochen wurde. Zuerst humpelte Ludo nur leicht, dann hat er plötzlich massiv erbrochen und ihm lief Durchfall aus dem Po. Der Rüde war apathisch und bekam schlechter Luft. Wir entdeckten zwischen den Zehen einen Bienenstachel, den wir umgehend entfernt haben. Ludo hatte einen anaphylaktischen Schock durch einen Bienenstich. Er bekam Schockinfusion, Kortison und ein Antihistaminikum. Nach dieser Schockbehandlung ging es dem Rüden deutlich besser, ihm war noch etwas übel, aber er konnte viel besser atmen. Zuhause sollten die Besitzer die Pfote weiterhin kühlen und Schonkost füttern.</div>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Ein anaphylaktischer Schock ist die stärkste Form der allergischen Überempfindlichkeit. Eine anaphylaktische Reaktion tritt meist nach wenigen Minuten (selten nach mehreren Stunden) auf und kann akut lebensbedrohlich sein.</div>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Glücklicherweise reagieren die meisten Haustiere nicht allergisch auf Insektenstiche. Sollte Ihr Haustier von einem Insekt gestochen worden sein, ist es wichtig, die Stelle gut zu untersuchen und zu kühlen. Ein eventuell feststeckender Bienenstachel muss schnellstmöglich entfernt werden. Um dabei nicht noch mehr Gift aus der Giftblase zu quetschen, drückt man dabei am besten nicht auf den Stachel, sondern schnippst oder schiebt ihn weg. Ihr Haustier darf die Einstichstelle nicht belecken oder -kratzen, um eine Entzündung zu vermeiden.</div>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Bei Symptomen wie Quaddeln, starkem Juckreiz, Atemnot, Brechdurchfall, Unruhe, Gangproblemen oder Benommenheit nach einem Insektenstich sollten Sie dringend einen Tierarzt aufsuchen. Im Spätsommer sind vor allem Wespen besonders aggressiv: Zu dieser Zeit fällt für die Insekten nach dem Schlüpfen ihrer Larven eine wichtige Nahrungsquelle weg, nämlich der von den Wespenlarven produzierte Zuckersaft und Wespen müssen dann verstärkt nach Nahrung suchen.</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/anaphylaktischer-schock-nach-einem-insektenstich-ein-fallbeispiel">Anaphylaktischer Schock nach einem Insektenstich &#8211; ein Fallbeispiel</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
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