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	<title>Impfung Archive - Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</title>
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	<description>Fachtierärzte in Osterode am Harz</description>
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		<title>Zwingerhusten &#8211; ein Fallbeispiel</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/zwingerhusten-parainfluenza</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 14:27:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bordetella]]></category>
		<category><![CDATA[Bordetella bronchiseptica]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 7 Jahre alte Labradorhündin „Lucky“ würgt seit gestern Nacht ständig, ohne dass sie Futterreste erbricht. Der Besitzer hat den Verdacht, dass seine Hündin ein Holzstück von einem Stöckchen im Rachen stecken hat. Sie frisst und trinkt schlechter seit gestern. Bei der allgemeinen Untersuchung fällt auf, dass Luckys Rachen verschleimt ist und leichter Druck auf&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/zwingerhusten-parainfluenza">Weiter lesen<span> Zwingerhusten &#8211; ein Fallbeispiel</span></a></p>
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<p>Die 7 Jahre alte Labradorhündin „Lucky“ würgt seit gestern Nacht ständig, ohne dass sie Futterreste erbricht. Der Besitzer hat den Verdacht, dass seine Hündin ein Holzstück von einem Stöckchen im Rachen stecken hat. Sie frisst und trinkt schlechter seit gestern.</p>



<p>Bei der allgemeinen Untersuchung fällt auf, dass Luckys Rachen verschleimt ist und leichter Druck auf Kehlkopf und Luftröhre direkt Husten mit Auswurf von weißem Schleim auslöst. Die Vermutung eines Stöckchenrests hat sich im Röntgen nicht bestätigt.<br>Lucky leidet an Zwingerhusten. Der Verdacht eines Fremdkörpers im Rachen und Husten, der als erfolgloses „Erbrechen“ interpretiert wird, ist bei dieser Erkrankung ein sehr typisches Phänomen.</p>



<p>Ähnlich der Erkältung bei Menschen kann sich ein Hund bei Kontakten mit Artgenossen und Katzen durch Tröpfcheninfektion mit Zwingerhusten anstecken. Auch nicht sichtbar erkrankte Tiere können Ausscheider sein.</p>



<p>Lucky bekommt Entzündungshemmer und Ruhe verordnet. Der Besitzer soll zuhause inhalieren, seinen Hund nur mit Brustgeschirr ausführen und strikt von Artgenossen isolieren (nach Ende der Symptome mindestens 1 Woche). Ansteckung über Kontaktflächen und Gegenstände wie Spielzeug ist ebenfalls möglich. Zwingerhusten wird durch Viren und Bakterien (vor allem canine Parainfluenzavirus und das Bakterium Bordetella bronchiseptica) ausgelöst, bei Lucky gab es jedoch keine Anzeichen einer bakteriellen Infektion.</p>



<p>Die jährliche Mehrfachimpfung für Hunde schützt gegen mehrere (aber nicht alle) Erreger, die diese hochansteckende Infektion verursachen können. Weil Lucky jedes Jahr geimpft und schon bei den ersten Anzeichen behandelt wurde, hat sie einen sehr milden Verlauf. Bereits nach einer Woche war sie wieder topfit. Andere Hunde kämpfen länger mit den Symptomen.</p>



<p>Bei Hunden, die sehr vielen Hundekontakten ausgesetzt sind wie z.B. in Pensionen oder auf Ausstellungen, kann man zusätzlich zur Mehrfachimpfung unter die Haut, eine in die Nase applizierte Impfung in Erwägung ziehen, weil diese vor noch mehr Keimen schützt, die Zwingerhusten verursachen.</p>



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		<title>Staupe</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/staupe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Staupe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Staupe ist das hochansteckende canine Distempervirus, das bei Hunden und Wildtieren wie Dachs, Marder, Fuchs, Wiesel, Wolf und Waschbär vorkommt. Es ist eng mit dem Masernvirus verwandt. Für Menschen ist Staupe ungefährlich. Übertragen wird das Virus durch Körperflüssigkeiten infizierter Tiere (Augen- oder Nasenausfluss, Auswurf bei Husten/ Niesen, Erbrochenes, Kot, Urin und Speichel) über direkten Kontakt,&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/staupe">Weiter lesen<span> Staupe</span></a></p>
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<p>Staupe ist das hochansteckende canine Distempervirus, das bei Hunden und Wildtieren wie Dachs, Marder, Fuchs, Wiesel, Wolf und Waschbär vorkommt. Es ist eng mit dem Masernvirus verwandt. Für Menschen ist Staupe ungefährlich.</p>



<p>Übertragen wird das Virus durch Körperflüssigkeiten infizierter Tiere (Augen- oder Nasenausfluss, Auswurf bei Husten/ Niesen, Erbrochenes, Kot, Urin und Speichel) über direkten Kontakt, die Umgebung oder verunreinigtes Futter/Wasser.</p>



<p>Eine Woche nach Ansteckung treten allgemeine Krankheitsanzeichen auf wie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und hohes Fieber. Im weiteren Verlauf kann sich die Darmform (Erbrechen, blutiger Durchfall), die Lungenform (Niesen, Husten, Lungenentzündung, Atemnot) oder die nervöse Form ( Zittern, Lähmungen, Krampfanfällen) entwickeln. Eine antivirale Therapie existiert nicht. Man kann betroffene Tiere symptomatisch behandeln und passiv impfen, jedoch sind die Erfolgschancen gering (Sterblichkeit bis zu 80%). Nach einer Staupeinfektion kann es zu bleibenden neurologischen oder anderen Schäden z.B. Zahnschmelzdefekten (Staupegebiss) oder überschießender Verhornung an den Pfotenballen/im Nasenbereich kommen (hard pad disease).</p>



<p>Früher sind Hunde häufig an Staupe gestorben. Schutzimpfungen konnten das Auftreten von Staupe bei Hunden erheblich verringern, jedoch tritt die Krankheit in Europa durch die Impfmüdigkeit einiger Tierhalter, die steigende Zahl an Virusreservoiren bei Wildtieren und zunehmende Importe von nicht geimpften/ infizierten Hunden aus dem Ausland wieder häufiger auf. Die StIKo Vet (Ständige Impfkommission Veterinärmedizin) empfiehlt eine prophylaktische Impfung, die Hunde und Frettchen schützt. Nach einer mehrmaligen Grundimmunisierung beim Jungtier muss die Staupeimpfung alle 3 Jahre wiederholt werden. Vor allem in den ersten Lebensmonaten ist ein effektiver Impfschutz von großer Bedeutung, weil die Tiere in dieser Phase besonders gefährdet sind. Zusätzlich sollten HundebesitzerInnen Ihren Hund vom Kot und Urin fremder Tiere fernhalten und verhindern, dass es zu Kontakt mit toten Wildtieren kommt.</p>



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