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	<title>Wunden Archive - Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</title>
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	<description>Fachtierärzte in Osterode am Harz</description>
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		<title>Katzenpocken</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/katzenpocken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:47:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der 6-jährige Kater Peppino wird uns vorgestellt, weil er seit ein paar Tagen kleine Wunden an den Beinen hat. Der Freigänger wirkt in letzter Zeit deutlich ruhiger. Er frisst und trinkt gut und bringt viele Mäuse mit nach Hause. Die offenen Hautwunden mit kleinen, eitrigen Bläschen und Rötungen an den Beinen befinden sich vorne und&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/katzenpocken">Weiter lesen<span> Katzenpocken</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Katzenpocken-titel-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2960" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Katzenpocken-titel-267x300.jpg" alt="" width="267" height="300" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Katzenpocken-titel-267x300.jpg 267w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Katzenpocken-titel-910x1024.jpg 910w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Katzenpocken-titel-768x865.jpg 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Katzenpocken-titel-1365x1536.jpg 1365w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/10/Katzenpocken-titel-1819x2048.jpg 1819w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a></p>
<p>Der 6-jährige Kater Peppino wird uns vorgestellt, weil er seit ein paar Tagen kleine Wunden an den Beinen hat. Der Freigänger wirkt in letzter Zeit deutlich ruhiger. Er frisst und trinkt gut und bringt viele Mäuse mit nach Hause.</p>
<p>Die offenen Hautwunden mit kleinen, eitrigen Bläschen und Rötungen an den Beinen befinden sich vorne und hinten an der Pfotenoberseite und im Zwischenzehenbereich. Am linken Ohr ist eine kleine Blase auf der Haut sichtbar.  Auch die Lymphknoten an den Kniekehlen sind deutlich geschwollen. Ein Abklatsch der Haut, bei dem wir einen Objektträger direkt an die Hautwunden drücken und mikroskopisch untersuchen, zeigte Entzündungszellen und Bakterien. Der Verdacht einer Katzenpockeninfektion lag nah.</p>
<p>Katzenpocken gehören zu den Kuhpocken (Orthopoxviren) und können auf Hunde, andere Säugetiere und in seltenen Fällen auch auf den Menschen übertragen werden (Zoonose).                                   1989 ist das Virus zum ersten Mal in Deutschland aufgetreten. Nagetiere bilden ein Reservoir für dieses Virus, wodurch für Katzen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Katzen können sich aber auch gegenseitig durch Kratzen oder Beißen mit dem Erreger anstecken. Außerdem gelten Flöhe als potenzielle Überträger von Pocken. Katzenpockeninfektionen treten vorrangig im Sommer und Herbst auf.</p>
<p>Zur diagnostischen Abklärung haben wir Krusten für eine Untersuchung auf Pockenviren sowie Peppinos Blut für eine allgemeine Blutuntersuchung inklusive FeLV (felines Leukosevirus) und FIV (Felines Immundefizienz Virus, Katzenaids) in ein Fremdlabor geschickt. Krankheiten wie Katzenaids und Leukosevirus unterdrücken das Immunsystem der Katzen, wodurch ihre Abwehr gegen Parasiten oder andere Erkrankungen eingeschränkt ist. Infektionen verlaufen bei immungeschwächten Tieren schwerwiegender als es bei gesunden Katzen der Fall gewesen wäre. Peppino litt am FeLVirus. Die Untersuchung der Kruste konnte keine Infektion mit Katzenpocken beweisen, eine unter Narkose durchgeführte Hautbiopsie hat aber den Verdacht einer Katzenpockeninfektion bestätigt. Bei frühem Eingreifen kann man die Pockenläsionen auch bei immungeschwächten Tieren gut in den Griff bekommen und bakterielle Sekundärinfektionen verhindern. Neben Symptomen auf der Haut können Katzen durch Katzenpocken auch an Fieber, Ausfluss aus Nase und Augen sowie Lungenentzündung erkranken.</p>
<p>Bei Menschen ohne Einschränkungen der Immunabwehr verlaufen die meisten Infektionen mit Orthopoxviren symptomlos bzw. beschränken sich auf Hautläsionen. Säugerpocken gehören laut Tiergesundheitsgesetz zu den meldepflichtigen Tierkrankheiten: Leidet Ihr Tier an einer solchen Krankheit, muss das zuständige Veterinäramt informiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grannen im Körper von Haustieren</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/granne-in-der-zunge</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2024 14:05:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erntezeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Granne als Gefahr für Haustiere Bei Haustieren sorgen Grannen, also die spitzen Samenstände von Getreideähren oder Gräsern, leider oft für Probleme. Beim Laufen können diese kleinen Pflanzenteile durch ihre Widerhaken leicht am Fell/Maul hängenbleiben bzw. eingeatmet werden und beim Tier großen Schaden anrichten. Häufig betroffen sind Nase, Ohren, Pfoten und Körperregionen mit relativ dünner Haut&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/granne-in-der-zunge">Weiter lesen<span> Grannen im Körper von Haustieren</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Granne als Gefahr für Haustiere</p>
<p>Bei Haustieren sorgen Grannen, also die spitzen Samenstände von Getreideähren oder Gräsern, leider oft für Probleme. Beim Laufen können diese kleinen Pflanzenteile durch ihre Widerhaken leicht am Fell/Maul hängenbleiben bzw. eingeatmet werden und beim Tier großen Schaden anrichten.<br />
Häufig betroffen sind Nase, Ohren, Pfoten und Körperregionen mit relativ dünner Haut wie Achseln und Leisten. Die Grannen dringen durch ihre spitzzulaufende Form sehr schnell in den Körper ein und wandern bei jeder Bewegung immer tiefer. Sie sind dann von außen nicht mehr erkennbar und müssen operativ in Narkose durch einen Hautschnitt oder mithilfe eines Endoskops mit Greifzange entfernt werden.</p>
<p>Genau wie für Zecken ist es ratsam, sein Haustier auch nach Grannen abzusuchen. Außerdem sollte man das Fell, vor allem an den Pfoten, kurzhalten und sein Haustier möglichst nicht durch Getreidefelder oder sehr hohe Wiesen rennen lassen, auch schon zum Schutz der Wildtiere und der Ernte.</p>
<p>Symptome, die Ihr Tier zeigt, wenn sich eine Granne in seinem Körper befindet:</p>
<ul>
<li>Nase/Maul: anfallartiges Niesen, Kratzen am Maul, Nasenausfluss (oft einseitig und blutig), Futterverweigerung</li>
<li>Ohren: einseitiges Kratzen, Ohrenschütteln, Kopfschiefhaltung</li>
<li>Pfoten: Schmerzen, humpeln, starkes Belecken, Zwischenzehenabszess</li>
<li>Haut: starkes Belecken, nicht heilende Wunden, später auch Fistelkanäle; Grannen können durch die Haut bis zur Bauchdecke wandern</li>
<li>Auge: eine Granne kann sich unter dem (dritten) Augenlid festhaken; das betroffene Auge wird zugekniffen; ständiges Reiben/Schubbern mit Schwellung, Rötung und Ausfluss als Folge</li>
</ul>
<p>Fallbeispiel:<br />
Terriermischling Alfonso wurde uns überwiesen, weil er seit ein paar Tagen sehr schlecht gefressen hat. Der Haustierarzt konnte aber bei der Untersuchung von Magendarm und Blut nichts Auffälliges feststellen. Alfonso war sehr interessiert an Futter, aber rührte es letztendlich nicht an. Er speichelte auch vermehrt und nach dem Trinken lief viel Wasser aus dem Maul. Die allgemeine Untersuchung war unauffällig, aber unterhalb des Kehlkopfes war eine haselnussgroße Verhärtung fühlbar. Alfonso spielte nicht mit Stöckchen, bekam keine Knochen zu fressen und auch seine Zähne waren tadellos. Die Röntgenuntersuchung und vor allem das CT zeigten eine deutliche Kalzifizierung (Kalkablagerung) unterhalb der Zunge. In Narkose haben wir diese Verhärtung eröffnet. Es floss viel Eiter aus der Wunde und beim Spülen kam eine Granne zum Vorschein. In die gesäuberte Wunde wurde eine Drainage eingelegt, damit später produziertes Wundsekret abfließen konnte. Da wir den Übeltäter Granne erfolgreich entfernen konnten, war Alfonso schnell wieder fit und munter.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Herbstgrasmilbe ist schon ab Juni aktiv</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/die-herbstgrasmilbe-ist-schon-ab-juni-aktiv</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 10:23:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto"><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/hERBSTGRAS.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2827" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/hERBSTGRAS-300x255.png" alt="" width="311" height="264" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/hERBSTGRAS-300x255.png 300w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/hERBSTGRAS-1024x872.png 1024w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/hERBSTGRAS-768x654.png 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/hERBSTGRAS.png 1057w" sizes="(max-width: 311px) 100vw, 311px" /></a></div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Die 0,3mm große, rostbraune H erbstgrasmilbe ist im Gegensatz zu anderen Milbenarten mit dem bloßen Auge zu erkennen.</div>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Die erwachsene Milbe gehört zu den Spinnentieren und ist harmlos. Sie lebt im Boden von Wiesen und Wäldern und ernährt sich ausschließlich pflanzlich. Dort legt sie auch ihre Eier ab. Nur das aus den Eiern schlüpfende Larvenstadium ist parasitär und benötigt Gewebsflüssigkeiten für seine Entwicklung.</div>
<div dir="auto"></div>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Die Larve saugt sich an ihrem Opfer fest, dringt mit ihren Mundwerkzeugen oberflächlich in die Haut ein und sondert dabei ein irritierendes Speichelsekret ab. Nach wenigen Tagen verlässt sie ihren Wirt wieder, um sich im Erdboden weiterzuentwickeln. Die Hautschäden (Rötungen und kleine Pusteln) und der Juckreiz können aber leider über Wochen bestehen bleiben. Die kleinen Läsionen verschlimmern sich meist durch intensives Kratzen und Belecken der betroffenen Hautstellen.</div>
</div>
<div dir="auto"><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/Herbstgras-MILBE-Sympt.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2828" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/Herbstgras-MILBE-Sympt-300x298.jpg" alt="" width="278" height="276" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/Herbstgras-MILBE-Sympt-300x298.jpg 300w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/Herbstgras-MILBE-Sympt-1024x1015.jpg 1024w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/Herbstgras-MILBE-Sympt-150x150.jpg 150w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/Herbstgras-MILBE-Sympt-768x762.jpg 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2024/05/Herbstgras-MILBE-Sympt.jpg 1082w" sizes="(max-width: 278px) 100vw, 278px" /></a></div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"></div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Besteht bei dem eigenen Haustier der Verdacht eines Herbstgrasmilbenbefalls, sollte das Tier unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden.</div>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Eine Übertragung von Tier auf Menschen oder von Tier auf Tier ist ausgeschlossen und eine Umgebungsbehandlung im Haus ist auch nicht notwendig. Prophylaktisch kann man sein Haustier mit Spot-ons oder Sprays schützen. Ein kurzer und feucht gehaltener Rasen im Garten kann Grasmilbenbefall vorbeugen. Die Larven bevorzugen nämlich eine trockene Umgebung.</div>
</div>
<div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a">
<div dir="auto">Ab Ende Oktober geht meist kein Risiko mehr von den lästigen Biestern aus.</div>
</div>
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