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	<title>hund Archive - Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</title>
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	<description>Fachtierärzte in Osterode am Harz</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jun 2025 13:40:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Tetanus beim Hund &#8211; ein Fallbeispiel</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/tetanus-beim-hund-ein-fallbeispiel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 13:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clostridium tetani]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
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		<category><![CDATA[Wundstarrkrampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem Besitzer von Labradorhündin Juna ist aufgefallen, dass Junas Ohren seit einer Woche nach oben gezogen wirken und ihre Augen in den Augapfel eingesackt sind. Außerdem trinkt die 3-jährige Hündin seit kurzem deutlich mehr und möchte sich nicht schütteln. An der Hinterpfote hat Juna auch eine ältere Krallenbettentzündung, die lange unentdeckt geblieben ist. Diese Entzündung&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/tetanus-beim-hund-ein-fallbeispiel">Weiter lesen<span> Tetanus beim Hund &#8211; ein Fallbeispiel</span></a></p>
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<p>Dem Besitzer von Labradorhündin Juna ist aufgefallen, dass Junas Ohren seit einer Woche nach oben gezogen wirken und ihre Augen in den Augapfel eingesackt sind. <a></a>Außerdem trinkt die 3-jährige Hündin seit kurzem deutlich mehr und möchte sich nicht schütteln.</p>



<p>An der Hinterpfote hat Juna auch eine ältere Krallenbettentzündung, die lange unentdeckt geblieben ist. Diese Entzündung wurde vom Haustierarzt mit einem Antibiotikum und einem Entzündungshemmer behandelt. Da Juna aber keinen guten Eindruck macht, wurde die Hündin zu uns überwiesen. Sofort fällt uns der Gesichtsausdruck von Juna auf, nämlich ein „Grinsen“, das durch einen Krampf der Gesichtsmuskulatur entsteht. Sie reagiert auch empfindlich auf Licht, kann schlecht schlucken und ist schmerzhaft bei Berührungen am Kopf. Eine ältere Wunde in Zusammenhang mit den genannten Symptomen lässt bei uns direkt den Verdacht einer Tetanusinfektion aufkommen.</p>



<p>Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Clostridium tetani ausgelöst wird. Tetanus kommt häufig bei Menschen und Pferden, jedoch selten bei Hunden oder Katzen vor. Der Keim lebt weltweit im Erdreich und Straßenstaub. Gefährlich wird es, wenn Dreck mit diesem Erreger in Wunden gelangt und Clostridien tief abgeschlossen in der Wunde ihr Neurotoxin produzieren können. Dies führt zu anhaltenden, schmerzhaften Muskelverkrampfungen, die nicht willentlich gesteuert werden können. Es entstehen typische Symptome wie „Sägebockstellung“ (steife, durchgestreckte Gliedmaßen), Kieferklemme, gespannter Gesichtsausdruck („Risus sardonicus“ wie in Junas Fall), starre/ hochgezogene Rute oder Schluckprobleme.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/tetanus-bild1-1-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="993" height="1024" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/tetanus-bild1-1-993x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3608" style="width:537px;height:auto" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/tetanus-bild1-1-993x1024.jpg 993w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/tetanus-bild1-1-291x300.jpg 291w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/tetanus-bild1-1-768x792.jpg 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/tetanus-bild1-1-1489x1536.jpg 1489w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/tetanus-bild1-1-1986x2048.jpg 1986w" sizes="(max-width: 993px) 100vw, 993px" /></a></figure>



<p>Für einen Nachweis von Tetanusantikörpern haben wir Junas Blut ins Labor geschickt. Um Junas Leben zu retten, haben wir die Behandlung bereits eingeleitet, noch bevor das endgültige Untersuchungsergebnis vorlag. Neben der Eingabe von Antibiotika, Schmerzmitteln, Antitoxin zur Neutralisierung des Gifts in der Blutbahn und Muskelrelaxans zur Muskelentspannung sollte Juna zur Stressvermeidung in möglichst ruhiger und dunkler Umgebung gehalten werden und nur kleine Runden spazieren gehen.</p>



<p>3 Tage später lag Junas Blutergebnis vor und war negativ. Dies ist nicht verwunderlich, da die Nachweisrate von Clostridium tetani Antikörpern bei Hunden sehr gering ist. Wir gehen trotzdem von einer Tetanusinfektion aus und glücklicherweise hat die Labradordame auch gut auf die Therapie angesprochen.</p>



<p>Juna hatte einen relativ milden Tetanusverlauf, bei schweren Ausbrüchen sind die Tiere nicht mehr lauffähig, krampfen bis zur Überhitzung oder erleiden eine Atemlähmung. Bei rechtzeitig gestarteter intensiver stationärer Betreuung können aber auch schwere Verläufe erfolgreich behandelt werden.</p>



<p>Die Impfung von Hunden gegen Tetanus wird von der StIKo Vet nicht empfohlen. Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme gegen Tetanus: gute Wundkontrollen!</p>
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		<title>Können Haustiere schwitzen?</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/koennen-haustiere-schwitzen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 10:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
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		<category><![CDATA[katze]]></category>
		<category><![CDATA[Schweißdrüse]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen oder Pferden kühlen sich durch Schwitzen ab. Bei Haustieren befinden sich die Schweißdrüsen nicht großflächig in der Haut, sondern ausschließlich an den Pfoten. Diese Schweißdrüsen reichen aber nicht aus, um den gesamten Körper abzukühlen. Eine Möglichkeit zur Regulierung der Körpertemperatur, die vor allem bei Hunden effektiv ist: Hecheln. Hierbei atmet das Tier kühlere Luft&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/koennen-haustiere-schwitzen">Weiter lesen<span> Können Haustiere schwitzen?</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Menschen oder Pferden kühlen sich durch Schwitzen ab. Bei Haustieren befinden sich die Schweißdrüsen nicht großflächig in der Haut, sondern ausschließlich an den <a></a>Pfoten. Diese Schweißdrüsen reichen aber nicht aus, um den gesamten Körper abzukühlen.</p>



<p>Eine Möglichkeit zur Regulierung der Körpertemperatur, die vor allem bei Hunden effektiv ist: Hecheln. Hierbei atmet das Tier kühlere Luft ein und stößt die warme Luft aus. Außerdem sorgt der Speichel auf der Zunge für Verdunstungskälte.</p>



<p>Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit behindert das Abkühlen durch Hecheln und kann schnell zu Atembeschwerden führen.</p>



<p>Um mehr Wärme über die Oberfläche abzugeben, legen sich Tiere bei Hitze lang ausgestreckt hin.</p>



<p>Überhitzung von Haustieren entsteht vor allem, wenn Haustiere der direkten Sonne ausgesetzt sind und auf geschlossenem Raum nicht entkommen können. Eingesperrt in einem warmen Auto oder Käfig können sie sich nicht strecken und somit über ihre Oberfläche Wärme abgeben, verlieren zu schnell Feuchtigkeit durch das Hecheln und erhitzen sich zu stark (erst recht, wenn sie sich bei Ausbruchsversuchen oder Lautäußerung noch anstrengen).</p>



<p>Gesunde Katzen setzen sich im Normalfall nicht zu viel der Sonne aus und suchen instinktiv kältere Orte auf. Zusätzlich kühlen sie sich durch vermehrtes Putzen ab. Durch den Speichel im Fell entsteht Verdunstungskälte.</p>



<p>Hunde neigen im Gegensatz zu Katzen auch noch bei heißen Temperaturen dazu, sich körperlich überanzustrengen.</p>



<p>Gönnen Sie sich und Ihren Haustieren eine ruhige, entspannte Sommerzeit mit einer schönen Abkühlung zwischendurch!</p>
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		<item>
		<title>Insektenstiche bei Haustieren</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/insektenstiche-bei-haustieren</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 20:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[anaphylaktischer Schock]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wespen]]></category>
		<category><![CDATA[Wespenstich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 7-jährige Rüde Lupo wurde uns im Notdienst vorgestellt, weil er beim Spaziergang vor einer halben Stunde von einem Insekt in den linken Hinterfuß gestochen wurde. Zuerst humpelte Lupo nur leicht, dann hat der Rüde massiv erbrochen und ihm lief flüssiger Durchfall aus dem Po. Der Rüde war apathisch und bekam plötzlich auch schlechter Luft.&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/insektenstiche-bei-haustieren">Weiter lesen<span> Insektenstiche bei Haustieren</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der 7-jährige Rüde Lupo wurde uns im Notdienst vorgestellt, weil er beim Spaziergang vor einer halben Stunde von einem Insekt in den linken Hinterfuß gestochen wurde. Zuerst humpelte Lupo nur leicht, dann hat der Rüde massiv erbrochen und ihm lief flüssiger Durchfall aus dem Po. Der Rüde war apathisch und bekam plötzlich auch schlechter Luft.</p>



<p>Wir konnten zwischen den Zehen einen Bienenstachel ausfindig machen, den wir umgehend entfernt haben.</p>



<p>Der Rüde hatte einen anaphylaktischen Schock durch einen Bienenstich. Er bekam Schockinfusion, Kortison und ein Antihistaminikum.</p>



<p>Nach dieser Schockbehandlung ging es Lupo deutlich besser, ihm war noch etwas übel aber er konnte wieder normal atmen. Die Besitzer sollten die Pfote weiterhin kühlen und dem Rüden die nächsten paar Tage Schonkost gönnen.</p>



<p>Glücklicherweise reagieren nicht alle Haustiere so stark auf Insektenstiche wie Lupo. Wurde Ihr Tier von einem Insekt gestochen, ist es wichtig, die Stelle gut zu untersuchen und zu kühlen. Ein feststeckender Bienenstachel sollte schnellstmöglich entfernt werden, damit dieser nicht noch mehr Gift abgeben kann.&nbsp; Es ist wichtig, dabei nicht auf die Giftblase zu drücken.</p>



<p>Ihr Haustier sollte die Einstichstelle nicht belecken oder -kratzen, damit die sich der Stich nicht entzündet.&nbsp;</p>



<p>Bei folgenden Symptomen nach einem Insektenstich sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Quaddeln</li>



<li>starkem Juckreiz</li>



<li>Atemnot</li>



<li>Brechdurchfall</li>



<li>Unruhe</li>



<li>Gangproblemen</li>



<li>Benommenheit</li>
</ul>



<p>Im Spätsommer sind Wespen besonders aggressiv: Für sie fällt zu dieser Zeit durch das Schlüpfen ihrer Larven eine wichtige Nahrungsquelle weg, nämlich der von den Wespenlarven produzierte Zuckersaft.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Asphaltverbrennungen bei Hunden: 7-Sekunden-Test</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/asphaltverbrennungen-bei-hunden-7-sekunden-test</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 08:19:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Asphalt]]></category>
		<category><![CDATA[Asphaltverbrennung Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Sonneneinstrahlung kann sich Asphalt deutlich stärker aufheizen als die Luft. Bereits bei einer Lufttemperatur von 25 °C erreicht der Asphalt unter Sonneneinwirkung eine Temperatur von über 50°C. Bei Spaziergängen, erst recht bei schnellerer Geschwindigkeit (Nebenherlaufen am Fahrrad, Joggen) mit starker Reibung der Pfoten auf der Straße drohen schmerzhafte Verbrennungen für die ansonsten sehr widerstandsfähige&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/asphaltverbrennungen-bei-hunden-7-sekunden-test">Weiter lesen<span> Asphaltverbrennungen bei Hunden: 7-Sekunden-Test</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/asphaltverbrennungen-bei-hunden-7-sekunden-test">Asphaltverbrennungen bei Hunden: 7-Sekunden-Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei Sonneneinstrahlung kann sich Asphalt deutlich stärker aufheizen als die Luft. Bereits bei einer Lufttemperatur von 25 °C erreicht der Asphalt unter Sonneneinwirkung <a></a>eine Temperatur von über 50°C. Bei Spaziergängen, erst recht bei schnellerer Geschwindigkeit (Nebenherlaufen am Fahrrad, Joggen) mit starker Reibung der Pfoten auf der Straße drohen schmerzhafte Verbrennungen für die ansonsten sehr widerstandsfähige Hornhaut an den Ballen.</p>



<p>Mit dem &#8222;7-Sekunden-Test&#8220; kann man feststellen, ob der Asphalt zu heiß ist: Dafür drückt man seine Hand 7 Sekunden lang auf den Boden und testet, ob man die Hitze aushält oder lieber den Schatten aufsuchen sollte.</p>



<p>Besonders gefährdet sind junge und alte Hunde, weil ihre Pfoten weniger widerstandsfähig sind.</p>



<p>Nicht nur Asphalt sondern auch Sand, Pflastersteine oder Kunstrasen können sich stark aufheizen.</p>



<p>Um Pfoten zu schützen, kann man Hundeschuhe (müssen gut sitzen, ansonsten drohen Scheuerstellen!), Pfotenwachs oder Vaseline verwenden.</p>



<p>Erste Hilfe: Bei Verbrennungen der Pfoten, die sich durch Rötungen, Schwellungen oder sogar Brandblasen zeigen, sollte man die betroffene Pfote sofort mit fließendem, kühlem Wasser abspülen, durch eine saubere Socke schützen, den Hund unbedingt vom Lecken abhalten (Halskragen!) und den Tierarzt aufsuchen. Benutzen Sie kein Eis oder gefriergekühlte Kühlpacks, da die extreme Kälte zu Gewebeschäden führen kann.</p>



<p>Genießen Sie das schöne Wetter!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Herbstgrasmilbe ab Juni aktiv</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/herbstgrasmilbe-ab-juni-aktiv</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 07:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[grasmilbe]]></category>
		<category><![CDATA[Herbstgrasmilbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht erst im Herbst, sondern ab Juni ist die rostbraune Herbstgrasmilbe aktiv!Nur das Larvenstadium ist parasitär: aus den im Gras abgelegten Eiern schlüpft die 0,3mm große Larve. Um an Gewebsflüssigkeit zu gelangen, saugt sie sich an ihrem Opfer fest, dringt mit ihren Mundwerkzeugen oberflächlich in die Haut ein und sondert dabei ein irritierendes Speichelsekret ab.&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/herbstgrasmilbe-ab-juni-aktiv">Weiter lesen<span> Herbstgrasmilbe ab Juni aktiv</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/Herbsgr-1.jpg"><img decoding="async" width="730" height="1024" src="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/Herbsgr-1-730x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3201" style="width:202px;height:auto" srcset="https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/Herbsgr-1-730x1024.jpg 730w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/Herbsgr-1-214x300.jpg 214w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/Herbsgr-1-768x1077.jpg 768w, https://tgz-suedharz.de/wp-content/uploads/2025/06/Herbsgr-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 730px) 100vw, 730px" /></a></figure>



<p>Nicht erst im Herbst, sondern ab Juni ist die rostbraune Herbstgrasmilbe aktiv!<br>Nur das Larvenstadium ist parasitär: aus den im Gras abgelegten Eiern schlüpft die 0,3mm große Larve. Um an Gewebsflüssigkeit zu gelangen, saugt sie sich an ihrem Opfer fest, dringt mit ihren Mundwerkzeugen oberflächlich in die Haut ein und sondert dabei ein irritierendes Speichelsekret ab. Nach wenigen Tagen verlässt sie ihren Wirt wieder, um sich im Erdboden weiterzuentwickeln. Die Hautschäden (Rötungen und kleine Pusteln) und der Juckreiz können aber leider über Wochen bestehen bleiben. Die kleinen Läsionen verschlimmern sich meist durch intensives Kratzen und Belecken der betroffenen Hautstellen.<br>Besteht beim eigenen Haustier der Verdacht eines Herbstgrasmilbenbefalls, sollte das Tier unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden.<br>Hunde, Katzen, Nager, Kaninchen, Wildtiere und der Mensch können befallen werden. Eine Übertragung von Tier auf Menschen oder von Tier auf Tier ist ausgeschlossen und eine Umgebungsbehandlung im Haus ist auch nicht notwendig. Prophylaktisch kann man sein Haustier mit Spot-ons oder Sprays schützen. Ein kurzer und feucht gehaltener Rasen im Garten kann Grasmilbenbefall vorbeugen. Die Larven bevorzugen nämlich eine trockene Umgebung. Ab Ende Oktober geht meist kein Risiko mehr von den lästigen Biestern aus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/herbstgrasmilbe-ab-juni-aktiv">Herbstgrasmilbe ab Juni aktiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erweiterung unseres in-house Labors</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/erweiterung-unseres-in-house-labors</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 08:52:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[blutiger Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[diagnsotik]]></category>
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		<category><![CDATA[Osterode]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiergesundheitszentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser hausinternes Labor hat neuen Zuwachs bekommen: den inVue Dx von IDEXX! Mit diesem hochmodernen Analysegerät sind wir in der Lage, innerhalb von 10 Minuten direkt vor Ort im TGZS verschiedene krankhafte Veränderungen im Blut oder z.B. Ohrabstrichen zu bestimmen. Die automatisierte Zellanalyse in diesem Gerät erfolgt ohne zeitaufwendiges Ausstreichen, Anfärben und Mikroskopieren, die Vorbereitung&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/erweiterung-unseres-in-house-labors">Weiter lesen<span> Erweiterung unseres in-house Labors</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/erweiterung-unseres-in-house-labors">Erweiterung unseres in-house Labors</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unser hausinternes Labor hat neuen Zuwachs bekommen: den inVue Dx von IDEXX!</p>



<p>Mit diesem hochmodernen Analysegerät sind wir in der Lage, innerhalb von 10 Minuten direkt <a></a>vor Ort im TGZS verschiedene krankhafte Veränderungen im Blut oder z.B. Ohrabstrichen zu bestimmen.</p>



<p>Die automatisierte Zellanalyse in diesem Gerät erfolgt ohne zeitaufwendiges Ausstreichen, Anfärben und Mikroskopieren, die Vorbereitung für Transport und die Fahrzeit zu externen Laboren fallen ebenfalls weg. Das spart jede Menge Zeit für unsere Mitarbeiter und heißt für Ihr Tier: direkte Diagnose und schnellere, zielgerichtete Behandlung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/erweiterung-unseres-in-house-labors">Erweiterung unseres in-house Labors</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwingerhusten &#8211; ein Fallbeispiel</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/zwingerhusten-parainfluenza</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 14:27:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bordetella]]></category>
		<category><![CDATA[Bordetella bronchiseptica]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Parainfluenza]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 7 Jahre alte Labradorhündin „Lucky“ würgt seit gestern Nacht ständig, ohne dass sie Futterreste erbricht. Der Besitzer hat den Verdacht, dass seine Hündin ein Holzstück von einem Stöckchen im Rachen stecken hat. Sie frisst und trinkt schlechter seit gestern. Bei der allgemeinen Untersuchung fällt auf, dass Luckys Rachen verschleimt ist und leichter Druck auf&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/zwingerhusten-parainfluenza">Weiter lesen<span> Zwingerhusten &#8211; ein Fallbeispiel</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/zwingerhusten-parainfluenza">Zwingerhusten &#8211; ein Fallbeispiel</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die 7 Jahre alte Labradorhündin „Lucky“ würgt seit gestern Nacht ständig, ohne dass sie Futterreste erbricht. Der Besitzer hat den Verdacht, dass seine Hündin ein Holzstück von einem Stöckchen im Rachen stecken hat. Sie frisst und trinkt schlechter seit gestern.</p>



<p>Bei der allgemeinen Untersuchung fällt auf, dass Luckys Rachen verschleimt ist und leichter Druck auf Kehlkopf und Luftröhre direkt Husten mit Auswurf von weißem Schleim auslöst. Die Vermutung eines Stöckchenrests hat sich im Röntgen nicht bestätigt.<br>Lucky leidet an Zwingerhusten. Der Verdacht eines Fremdkörpers im Rachen und Husten, der als erfolgloses „Erbrechen“ interpretiert wird, ist bei dieser Erkrankung ein sehr typisches Phänomen.</p>



<p>Ähnlich der Erkältung bei Menschen kann sich ein Hund bei Kontakten mit Artgenossen und Katzen durch Tröpfcheninfektion mit Zwingerhusten anstecken. Auch nicht sichtbar erkrankte Tiere können Ausscheider sein.</p>



<p>Lucky bekommt Entzündungshemmer und Ruhe verordnet. Der Besitzer soll zuhause inhalieren, seinen Hund nur mit Brustgeschirr ausführen und strikt von Artgenossen isolieren (nach Ende der Symptome mindestens 1 Woche). Ansteckung über Kontaktflächen und Gegenstände wie Spielzeug ist ebenfalls möglich. Zwingerhusten wird durch Viren und Bakterien (vor allem canine Parainfluenzavirus und das Bakterium Bordetella bronchiseptica) ausgelöst, bei Lucky gab es jedoch keine Anzeichen einer bakteriellen Infektion.</p>



<p>Die jährliche Mehrfachimpfung für Hunde schützt gegen mehrere (aber nicht alle) Erreger, die diese hochansteckende Infektion verursachen können. Weil Lucky jedes Jahr geimpft und schon bei den ersten Anzeichen behandelt wurde, hat sie einen sehr milden Verlauf. Bereits nach einer Woche war sie wieder topfit. Andere Hunde kämpfen länger mit den Symptomen.</p>



<p>Bei Hunden, die sehr vielen Hundekontakten ausgesetzt sind wie z.B. in Pensionen oder auf Ausstellungen, kann man zusätzlich zur Mehrfachimpfung unter die Haut, eine in die Nase applizierte Impfung in Erwägung ziehen, weil diese vor noch mehr Keimen schützt, die Zwingerhusten verursachen.</p>



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		<title>Vergiftung durch Biotonne &#8211; Fallbeispiel eines Hundes</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/vergiftung-durch-biotonne-fallbeispiel-eines-hundes</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 18:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Leerung der Biotonne hat das Frauchen von Hündin Bella die Tonne im Garten gesäubert, ausgespült und zum Trocknen umgekippt stehen lassen. Die Besitzerin ist für ein längeres Telefonat zurück ins Haus gegangen und als sie zurückkam, bemerkte sie, dass Bella in der Zwischenzeit fast das gesamte stinkige Restwasser mit den Biomüllresten aufgeleckt hat.&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/vergiftung-durch-biotonne-fallbeispiel-eines-hundes">Weiter lesen<span> Vergiftung durch Biotonne &#8211; Fallbeispiel eines Hundes</span></a></p>
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<p>Nach der Leerung der Biotonne hat das Frauchen von Hündin Bella die Tonne im Garten gesäubert, ausgespült und zum Trocknen umgekippt stehen lassen. Die Besitzerin ist <a></a>für ein längeres Telefonat zurück ins Haus gegangen und als sie zurückkam, bemerkte sie, dass Bella in der Zwischenzeit fast das gesamte stinkige Restwasser mit den Biomüllresten aufgeleckt hat.</p>



<p>Etwa 30 Minuten später hat Bella mehrfach erbrochen bis nur noch Schleim kam. Kurz darauf zitterte die Hündin am ganzen Körper, sie wirkte verkrampft und die Besitzerin hat sich sofort auf den Weg ins TGZS gemacht. Bei uns angekommen, konnte Bella noch stehen aber nicht mehr laufen.</p>



<p>Die Hündin bekam eine Notfallbehandlung mit Schockinfusion und wurde stationär aufgenommen. Zum Schutz des Verdauungstrakts haben wir ihr einen Schleimhautschutz verabreicht und zur Bindung von Giftstoffen Aktivkohle eingegeben. Die Behandlung schlug direkt an und Bella konnte schon am nächsten Tag wieder nach Hause entlassen werden.</p>



<p>Bei steigenden Temperaturen bilden sich in abgestandenem Wasser und faulenden Grünpflanzen Keime, die Toxine bilden und nach oraler Aufnahme Symptome verursachen, wie wir sie bei Bella gesehen haben. Verhindern Sie jegliche Aufnahme solcher Flüssigkeiten/Grünabfallreste. Falls Ihr Hund sich doch an diesen „Leckereien“ bedient hat, suchen Sie einen Tierarzt auf, damit so schnell wie möglich erbrechen ausgelöst werden kann.</p>



<p>Bella hat die „Suppe“ zwar selbst wieder ausgewürgt, aber in der Zwischenzeit wurde das Toxin schon im Körper aufgenommen und konnte die Symptome verursachen.</p>
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		<title>Bissverletzungen nicht unterschätzen</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/bissverletzungen-nicht-unterschaetzen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 09:22:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bissverletzung]]></category>
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		<category><![CDATA[tgzsüdharz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bissverletzungen erscheinen in vielen Fällen auf den ersten Blick harmloser als sie in Wirklichkeit sind. Versteckt durch dichtes Fell, verklebte Blutreste oder im Körperinneren sind die Auswirkungen oft umfangreicher als man vermutet.Durch die kontaminierte Maulhöhle und die Umgebung können Keime, Dreck oder Fremdkörper in die Bisswunde gelangen, die Entzündungen, Abszesse oder sogar eine Blutvergiftung verursachen&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/bissverletzungen-nicht-unterschaetzen">Weiter lesen<span> Bissverletzungen nicht unterschätzen</span></a></p>
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<p>Bissverletzungen erscheinen in vielen Fällen auf den ersten Blick harmloser als sie in Wirklichkeit sind.</p>



<p>Versteckt durch dichtes Fell, verklebte Blutreste oder im Körperinneren sind die Auswirkungen oft umfangreicher als man vermutet.<br>Durch die kontaminierte Maulhöhle und die Umgebung können Keime, Dreck oder Fremdkörper in die Bisswunde gelangen, die Entzündungen, Abszesse oder sogar eine Blutvergiftung verursachen können.</p>



<p>Wenn kleinere Tiere von großen Hunden angegriffen und geschüttelt werden, besteht außerdem das Risiko schwerer Organ- und Wirbelsäulenverletzungen mit inneren Blutungen und Lähmungen als Folge. Durch das Packen und Schütteln entstehen nicht nur tiefe Bisswunden, ebenso kann es zur großflächigen Trennung der Haut vom Unterhautgewebe kommen. Dies führt zu starker Hämatombildung und einem erhöhten Entzündungsrisiko.</p>



<p>Bisse in den Hals bergen das Risiko einer Kehlkopf-, Luftröhren- oder Speiseröhrenverletzung. Werden Luftröhre, Brustkorb oder Lunge während einer Beißerei verletzt, kann Luft aus den Atemwegen austreten und sich unter der Hautansammeln oder sogar zu einem Pneumothorax (Ansammlung von Luftzwischen Lunge und Brustwand) führen. Dadurch kann sich die Lunge nichtmehr ausreichend mit Luft füllen. Sollten Atembeschwerden nach einer Beißattacke auftreten, handelt es sich um einen dringenden Notfall!</p>



<p>Verletzungen der Gelenke oder an Körperteilen, wo die Haut direkt auf dem Knochen anliegt, wie z.B. am Schwanz, heilen schlechter und sollten gut beobachtet werden, um Langzeitschäden zu vermeiden.</p>



<p>Bisse im Kopfbereich sind durch die offene Fontanelle bei Jungtieren oder brachycephalen Rassen besonders riskant, weil die Schädeldecke nichtvollständig geschlossen und das Gehirn schlechter geschützt ist.</p>



<p>Oftmals sieht man das volle Ausmaß der Verletzungen erst durch bildgebende Verfahren oder beim narkotisierten Tier, wenn die Wunden freigelegt wurden.</p>



<p>Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie Ihr Haustier nach einem Angriff immer gut untersuchen!</p>



<p></p>
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		<title>Schokolade: häufigste Intoxikation beim Hund</title>
		<link>https://tgz-suedharz.de/schokolade-haeufigste-intoxikation-beim-hund</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebekka Kull]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Theobromin]]></category>
		<category><![CDATA[Vergiftung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass der Wirkstoff Theobromin in Schokolade für Hunde gefährlich ist, weiß inzwischen jeder Besitzer. Es ist und bleibt aber die häufigste Vergiftung bei unseren Vierbeinern. Schnelles Handeln ist wichtig. Für den Alltag als Hundebesitzer spielen wir nun 2 Szenarien durch: Szenario 1: Ich als Besitzer habe bewusst gemerkt, dass mein Hund Schokolade gefressen hat. Ist&#8230; <a class="continue" href="https://tgz-suedharz.de/schokolade-haeufigste-intoxikation-beim-hund">Weiter lesen<span> Schokolade: häufigste Intoxikation beim Hund</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tgz-suedharz.de/schokolade-haeufigste-intoxikation-beim-hund">Schokolade: häufigste Intoxikation beim Hund</a> erschien zuerst auf <a href="https://tgz-suedharz.de">Tiergesundheitszentrum Südharz GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dass der Wirkstoff Theobromin in Schokolade für Hunde gefährlich ist, weiß inzwischen jeder Besitzer. Es ist und bleibt aber die häufigste Vergiftung bei unseren Vierbeinern. Schnelles Handeln ist wichtig. Für den Alltag als Hundebesitzer spielen wir nun 2 Szenarien durch:</p>



<p>Szenario 1: Ich als Besitzer habe bewusst gemerkt, dass mein Hund Schokolade gefressen hat.</p>



<p>Ist dies gerade erst passiert, sollte man mithilfe eines Schokoladenrechners berechnen, ob Handlungsbedarf besteht. Hierfür ist das Gewicht des Hundes und die (geschätzte) aufgenommene Schokoladenmenge wichtig. Ist der Theobromingehalt zu groß oder gar nicht abschätzbar, sollte direkt ein Tierarzt aufgesucht werden, auch wenn die Schokoladenaufnahme schon ein paar Stunden her ist.</p>



<p>Szenario 2: Falls ich nicht bemerkt habe, dass mein Hund die Schokolade gefressen hat, wie schnell wird es riskant für mein Haustier?</p>



<p>Wenn sich ein Hund klammheimlich an Schokolade bedient hat, zeigen sich erste Symptome wie starke Unruhe, Erbrechen oder Bauchschmerzen je nach Dosis frühestens ca. 45 Minuten nach Aufnahme. Diese Symptome würden bei einem Labrador nach Aufnahme von 100g Zartbitterschokolade und bei einem Dackel nach Aufnahme eines größeren Stücks dunkler Schokolade auftreten. Manchmal geben auch Packungsreste oder Schokoladengeruch in/von Erbrochenem Hinweise auf eine Theobrominvergiftung. Nach weiteren Stunden können Krämpfe, Durchfall und plötzliche Harninkontinenz auftreten. Bei unbehandelter Aufnahme einer tödlichen Theobromindosis verstirbt der Hund innerhalb von 16-24 Stunden.</p>



<p>Zeigt Ihr Hund eine der oben genannten Symptome und hätte theoretisch Zugang zu Schokolade haben können, sollte Sie also keine Zeit verlieren und einen Tierarzt aufsuchen.</p>



<p>Bekommt ein Hund über mehrere Tage eine geringe, nicht tödliche Dosis Theobromin zugeführt, kann sich der Giftstoff im Körper anreichern und schädliche Folgen bis hin zum Herzstillstand verursachen.</p>



<p>Neben Theobromin ist auch der hohe Anteil an Zucker und Fett in Schokolade nicht gut verträglich für Hunde und kann zu Magen-Darm- oder Bauchspeicheldrüßen -beschwerden führen. Zusätzliches Risiko birgt Schokolade mit Birkenzucker (Xylit), denn dieser Stoff führt bei Hunden zu extremer Unterzuckerung bis hin zum Tod.</p>
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