Liegen beim Hund gleichzeitig ein Kreuzbandriss und eine Patellaluxation vor, lassen sich beide in einer Operation behandeln. Unsere Standardmethode ist dabei die TPLO mit Patellaluxations-Korrektur. Spricht die Form des Kniegelenks im Einzelfall dafür, setzen wir die TTA Rapid mit speziellen Implantaten ein – bei kleinen Hunden die Tiny TTA Rapid mit Rapid Luxation Spacer.
Wie funktioniert die TTA Rapid bei Patellaluxation?
Bei der TTA wird der Knochenvorsprung am Schienbein, an dem die Kniescheibensehne ansetzt, abgetrennt und mit einem Titankäfig nach vorn versetzt. Das stabilisiert das Knie ohne Kreuzband. Mit einem speziellen Luxations-Spacer wird dieser Knochenvorsprung gleichzeitig zur Seite verlagert – so läuft die Kniescheibe wieder gerade in ihrer Gleitrinne. Bei Bedarf vertiefen wir zusätzlich die Gleitrinne (Sulkusplastik).


Wann kommt die TTA Rapid in Frage?
- bei gleichzeitigem Kreuzbandriss und Patellaluxation
- wenn die Anatomie des Knies eine TTA günstiger macht als eine TPLO
- mit der Tiny TTA Rapid auch bei kleinen Hunden
Welche Methode am besten passt, entscheiden wir nach Untersuchung und Röntgenbildern und besprechen es ausführlich mit Ihnen.
Arthroskopie im Zuge der Operation
Beim Kreuzbandriss ist häufig auch der Meniskus geschädigt. Wir empfehlen deshalb im Zuge der Operation eine Arthroskopie, um Meniskusschäden direkt mitzubehandeln. Falls notwendig, können wir auch während des Eingriffs röntgen.
Nach der Operation
- Die meisten Hunde setzen das Bein schon wenige Tage nach der OP wieder vorsichtig auf.
- In den ersten 8–12 Wochen: nur an der Leine, kein Toben, keine Treppen, kein Springen.
- Röntgenkontrolle zur Beurteilung der Knochenheilung
- Physiotherapie für den Muskelaufbau
- Die Implantate bleiben in der Regel im Knochen und müssen nicht wieder entfernt werden.
Beratung im TGZ Südharz
Wir untersuchen das Knie Ihres Hundes gründlich und beraten Sie, welches Verfahren die besten Aussichten bietet.
Telefon: 05522 90060 · E-Mail: info@tgz-suedharz.de


