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Milztumore sind zu etwa 50% bösartige Tumore. Häufig ist es nicht möglich, eine Gewebeprobe aus der Milz zu nehmen um die Bösartigkeit des Tumors festzustellen.

Stellt sich der Verdacht auf einen Tumor in der Milz beim Hund, sollten folgende Fragen geklärt werden:

Nach Beantwortung dieser Fragen kann die weitere Behandlung geplant werden.

Kann die Milz entfernt werden?

Wenn es keine gravierenden Begleiterkrankungen gibt, kann die Milz häufig entfernt werden. So kann der Tumor dann in einem Labor untersucht werden um festzustellen, ob er gutartig oder bösartig ist. Wenn das Narkoserisiko durch Begleiterkrankungen erhöht ist, stehen im Tiergesundheitszentrum Südharz Spezialisten und eine professionelle Einrichtung zur Verfügung um dieses Risiko zu minimieren.

Hat der Tumor schon zu einer Blutung in den Bauchraum geführt?

Eine Blutung in den Bauchraum kann mit einer Kontrolle per Ultraschall untersucht werden. Kann eine Blutung beobachtet werden, sollte dringend eine sofortige / zeitnahe OP gemacht werden um die Milz zu entfernen. Durch die Blutung in den Bauchraum kann sich die Wahrscheinlichkeit für die Bildung von Metastasen erhöhen.

Gibt es schon Metastasen in anderen Organen, bspw. der Leber?

Durch eine Ultraschalluntersuchung können die anderen inneren Organe kontrolliert werden. Häufig bilden Tumore auf der Milz Metastasen in der Leber, daher sollte auf jeden Fall dieses Organ kontrolliert werden. Je später ein Milztumor diagnostiziert wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass dieser bereits Metastasen gebildet hat. Das bedeutet, dass sich der Tumor auf andere Organe ausgebreitet hat. Metastasen werden daher auch Sekundärtumor genannt. Das erschwert eine erfolgreiche Behandlung eines Milztumors beim Hund deutlich und verschlechtert in den meisten Fällen auch die Prognose des Vierbeiners.


Operation

Bei einer Operation wird die Milz komplett entfernt. Sollte keine Operation stattfinden, hat dies bei einem bösartigen Tumor eine negative Auswirkung auf die Lebenserwartung. Durch die vollständige Entfernung des Tumors und die Entnahme der Milz kann kann das Gewebe untersucht werden um festzustellen ob es sich um einen bösartigen (bspw. ein Hämangiosarkom) oder gutartigen Tumor handelt. Wenn bei einem Tumor in der Milz nicht operiert wird, lebt man mit der ständigen Gefahr, dass der Tumor in der Milz zu einem Riss führt. So kann eine Blutung in den Bauchraum entstehen.

Ansprechpartner

Kontakt: 05522-90060 oder info@tgz-suedharz.de


Dr. Lukas Grammel
Fachtierarzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Schwerpunkt: Chirurgische Eingriffe, besonders bei Patienten mit Begleiterkrankungen (bspw. Herzproblemen)

Dr. Thomas Grammel
Seit über 20 Jahren Erfahrung mit immunologischen Tumorbehandlungen
Schwerpunkt
: Beratung und Durchführung der dendritischen Zelltherapie.

 

Dendritische Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie ist eine Immuntherapie, die von PetBioCell für Hunde, Katzen und Pferde entwickelt wurde. Anders als beispielsweise die Chemo- oder Strahlentherapie, fußt sie auf körpereigenen Zellen. Diese werden dem Hund entnommen und kultiviert. Anschließend wird daraus ein Vakzin hergestellt, was dem Hund injiziert wird. Durch die schonende Immuntherapie mit eigenen Zellen soll das Immunsystem des behandelten Hundes wieder gestärkt und dazu angeregt werden, den eigenständigen Kampf gegen den Tumor wieder aufzunehmen.
Ziel der dendritischen Zelltherapie von PetBioCell ist es, die Lebenserwartung des Hundes zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern. Die Immuntherapie kann als alleinige Therapie angewendet werden. Häufig wird sie aber auch kurz nach einer Operation durchgeführt, um den Tumor nachhaltig zu bekämpfen.

Sollte Ihr Hund ein Hämangiosarkom in der Milz haben, kann er an einer kostenlosen Studie teilnehmen.

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