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Das Fibrosarkom ist ein bösartiger Tumor beim Hund. Bekommt man für seinen Hund diese Diagnose, stellt sich für jeden Besitzer erst einmal die Frage nach den Behandlungsmöglichkeiten und dem Umgang mit diesem Tumor.

Was genau ist ein Fibrosarkom?

Ein Fibrosarkom ist ein Tumor der aus dem Bindegewebe entsteht. Das Fibrosarkom wird auch als Weichteiltumor bezeichnet und kommt beim Hund vor allem in der Unterhaut und in der Maulhöhle vor.

Verhalten des Fibrosarkoms beim Hund

Prinzipiell verhält sich nicht jedes Fibrosarkom im Körper eines Hundes gleich. Typisch ist aber, dass dieser Tumor infiltrativ wächst. Das bedeutet, er wächst in tiefer gelegene Gewebe ein und ist in der Regel nicht gut abgrenzbar. Dies macht eine Operation, bei welcher das Fibrosarkom vollständig entfernt werden soll, bei fortgeschrittener Erkrankung immer schwieriger. Wird der Tumor bei der Operation nicht vollständig entfernt, verschlechtert sich entsprechend auch die Lebenserwartung. Die Gefahr, dass ein Fibrosarkom Tochtergeschwulste bildet (metastasiert) ist dagegen relativ gering.

Behandlung des Fibrosarkoms beim Hund

Zunächst wird überlegt, ob das Fibrosarkom beim Hund operiert werden kann. Dabei ist es wichtig, dass das Fibrosarkom nach Möglichkeit mit 2-3cm gesunden Gewebe drum herum entfernt wird.

Ist diese großflächige Entfernung des Fibrosarkoms nicht möglich, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor wieder auftreten kann. Daher ist eine Nachbehandlung mit Bestrahlung oder dendritischer Zelltherapie Hund sinnvoll.

Jede Tumorerkrankung ist anders und jeder Patient bedarf einer individuellen Behandlung. Das Team des Tiergesundheitszentrums Südharz ist gerne für Sie da und bespricht die für Ihren Patienten passenden Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen.

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